#117 – Weil ich nichts zu sagen weiß

17. November 2011

Ich würde gerne alles schön machen. Eine schöne Seite, mit einem schönen Layout, was hübsch aussieht und super funktioniert. Aber meine Kenntnisse dazu sind zu wenig… Erklären kann es mir niemand, ich kenne kaum Jemanden, der sowas kann. Selbst rausfinden? Dazu habe ich die Zeit nicht und ich glaube, zu dumm wäre ich ebenfalls. Na ja, was soll’s. Dann schreibe ich halt so etwas in diesem leeren Blog, den wahrscheinlich sowieso niemand mehr verfolgt, weil er so alt und staubig ist, dass niemand die Seite auch nur kennt. Aber was solls? Wieso nicht. Es ist alles super.
Ich will schreiben. Wieder. Richtig. Es tut weh, es nicht zu tun…

#116 – Ehm. neustart. oder so?

31. Mai 2011

Ehm. test test?
will demnächst es hinkriegen ein layout einzubauen, sonst such ich mir wohl eine andere möglichkeit eines blogs. weil das wordpress standart layout will weder ich, denk ich, noch wer anders sehen Öö

#115 – “Es geht vorbei”…

15. Juli 2010

Egal wie ich es auch drehen und wenden mag, irgendwie kriege ich es nicht vernünftig hin meine Gedanken zu ordnen. Irgendwas blockiert mich in mir drin, wahrscheinlich ich mich selbst.
Der Mensch der am meisten an meinem Unglück schuldig ist, bin ich selbst. Ich habe andere Menschen durch meine Aktionen gezwungen mir wehzutun, zu handeln wie sie es getan haben. Wäre ich anders, dann…?
Ich bin nun einmal nicht anders und wie ich mich auch verrenken mag, ich bekomme es nicht hin ein besserer Mensch zu werden. Ich bin nun einmal nur ich.
Dabei will ich doch nur, dass diese Einsamkeit vergeht…?

#114 – Lass uns Leben neu erfinden

23. Juni 2010

Lass uns Leben neu erfinden
Hemmungslos genießen
Ich will nur dich

sehe dich
nicht
spüre dich
hier

das spinnen des eigenen seins
entsprechend den erwartungen
fühlen wie zu fühlen hast
sehen was zu sehen ist

erwartungen?
nichtig
erfüllung?
im nichts

ich sehe dich
hier
ich spüre dich
nicht

je näher du bist
ferne
je weiter du bist
nähe

und sehnsucht füllt das herz

glas anstatt nägel
schneiden in haut
blut
überall du

#113 – Pläne…?

16. Juni 2010

Pläne für die Zukunft habe ich viele. Und alle versuche ich gleichzeitig in Angriff zu nehmen.
Was wird aus der angekündigten Lamiageschichte? Ob ich schon was an ihr gemacht habe und weitere, größere Pläne mit ihr habe…?
Was ist mit Marionettenspiel, was nie abgebrochen, aber nun schon viel zu lange nicht geschrieben wurde…? Und Ingenium?
Was wird aus meinen Zielen wieder zu malen, wie früher! Zeichnen…
Rpgs erstellen…
Kann man von mir behaupten, dass ich ein Mensch fern jeglicher Kreativität bin? Oder bilde ich mir das nur ein? Ich habe das Gefühl, dass es mir abhanden gekommen ist, aber dennoch sprudeln die Ideen für Geschichten, Handlungsstränge, Bilder, usw.
Nur auf’s Papier zu bekommen ist schwer.
Ich muss wieder mehr üben, reinkommen, nachdem ich durch meine viel zu lange Pause rausgekommen bin.
Helft ihr mir?
Schreibt doch mal in den Kommentaren, ob ihr ein Bild oder eine Geschichte sehen wollt und gebt mir ein Schlagwort :D Das könnte mich antreiben und dann gibt es für jeden, der es will, a(n) personal story/artwork~!

Ich freu mich schon darauf x3

#112 – Was in Menschen wohl vorgeht?

08. Juni 2010

Die Welt kommt mir grausam vor. Widerwärtig. Ekelhaft.
Menschen sind es, die sie ausmachen, Menschen sind es, die meine Welt ausmachen. Bin ich selbst einer, gehöre zu ihnen.
Sehe ich mich als Ausnahme? Zum Teil. Sehe ich mich genauso? Zum Teil.

Wieso sind Menschen dazu fähig andere zu verletzten? Nähe bedeutet, dass man jemanden in den Bereich gelassen hat, in dem man verletzt werden kann. Verletzungen sind nichts schlechtes, gehören zum Leben, sind ein Teil dessen, Formen den Charakter. Aber was ist mit denjenigen, die es bewusst tun, die andere verletzten wollen, absichtlichlich?
Es gibt nichts widerlicheres.

Letztens saß ich in einem Zug und da ich nichts zu tun hatte, hörte ich den Männern vor mir zu, wie sie sich unterhielten.
Informationen, die ich ihnen entnehmen konnte: Sie gehörten alle zur Bundeswehr und kamen von einem Einsatz im Irak endlich wieder nach Deutschland.
Schön und gut, das ekelhafte war nur die Art wie sie über ihre Themen geredet haben. Über ihre Erlebnisse in besagtem Land.
Was ist daran amüsant, WIE ZUM TEUFEL kann man darüber lachen (und das taten jene Menschen), über Dinge, in die Tote oder Schwerverletzte involviert waren?
(ich schneide eine Erzählung an – Schwerverletzter liegt da vor der Waffenkammer oder ähnlichem – alle wollen die Waffen, haben den verletzten vergessen und schießen für den Kick einfach drauf los in die Luft).
Was geht in den Köpfen solcher Menschen vor sich? Sind die Erlebnisse so traumatisierend und so furchtbar gewesen, dass es schon keine andere Art mehr gibt, um sie zu kompensieren, indem man es überspielt? Runterspielt?

Ebenfalls Aussagen wie “Die saß in meiner U-Bahn gerade. Die kann froh sein, dass Menschen drum rum saßen, sonst hätt’ ich die zusammengeschlagen!”.
Es gibt doch nichts, was Gewalt an anderen Menschen (jetzt ob körperlicher oder psychischer) rechtfertigen könnte?
WARUM TUN SIE SOWAS?

Noch mehr Dinge, die ich nie in meinem Leben nachvollziehen werde…

#111

26. Mai 2010

Selbstbeschreibungen. Wie ich sie verabscheue! Und gleichzeitig gerne schreibe.
Ich bin halt ich, wie ich bin, nicht anders und doch versucht man sich selbst in Worte zu fassen, versucht sein eigenes Selbst zu erfassen, während man genau weiß, es ist unmöglich.
Einfacaher empfinde ich es Beschreibungen von anderen zu schreiben, weil man nur widergibt, was man wahrnimmt, doch sich selbst…? Man selbst möchte von sich doch nicht nur die Oberfläche darbieten, möchte tiefer gehen, doch wie gut kennt man sich selbst? Wie gut weiß man über sich selbst bescheid, über jegliche Seiten die in einem Leben?
Ich für meinen Teil nur sehr wenig.
Und dennoch versucht man es für andere verständlich zu machen. Aber selbst dann, was schreibt man hin? Einerseits möchte man aufgrund solcher Beschreibungen ja angesprochen werden, vielleicht Menschen kennenlernen, die auf diesen Text reagieren, aber kann man das noch, wenn man wirklich ehrlich ist und auch die dunkelsten und düstersten Seiten niederschreibt? Belügt man nicht andere, wenn man verschönt?

Mein Name ist Miyu, zumindest in den weiten des Internets und zu einem kleinen Teil auch im realen Leben. Ansonsten teile ich meinen Namen mit einem relativ bekannten Cocktail. Geboren wurde ich am 20.05.1990 in Tadschikistan, ehemalige Udssr, grenzt unter anderem an China und Afghanistan.
Schon mit einem Jahr kam ich nach Deutschland, bin hier auch groß geworden in der wundervollen Stadt Hannover in Niedersachsen. Dort bin ich aufgewachsen, habe gelernt, gelitten, gelacht (wobei es sich nicht alles die Waage gibt), um später mein Abitur zu schaffen und jetzt in NRW zu studieren – Mathematik und ev.Theologie auf Lehramt für Gymnasium und Gesamtschulen.
Wundervolle Fächer, interessant, wie ich es mir dachte, nur die Pädagogik, die Arbeit mit Kindern missfällt mir immer mehr, je mehr ich damit zu tun habe, weswegen ich versuchte in den Bereich der Kultur-/Kunstwissenschaften zu wechseln, um mich meiner zweiten Obsession zu widmen: Der Kultur, der Kunst.
Nicht nur der Kunst der Malerei! Nein, auch der Literatur, des Theaters, halt jeglichem Bereichen, wobei mein Schwerpunkt in den drei genannten liegt.
Wie mein Leben noch verlaufen mag?
Ich weiß es nicht und bin froh darüber, selbst wenn ich irgendwann halbtot in einer Ecke lande und feststelle, dass ich in meinem Leben nichts erreicht habe, ich werde bis zu jenem Zeitpunkt jede Sekunde bis auf’s letzte genießen!

Aber jetzt habt ihr noch immer keinen Einblick in mein Wesen, könnt euch nicht vorstellen wie ich bin. Charakterlich?
Meiner Meinung nach furchtbar, chaotisch, skrupellos zu Menschen die mir egal sind, oder ich gar Abscheu ihnen gegenüber spüre, ansonten sehr liebevoll und ich würde alles mir mögliche dafür tun, dass die Menschen glücklich sind, die einen Platz in meinem Herzen ergattern konnten. Auch bin ich sehr nostalgisch und anhänglich. Jemand der ich einmal mochte, werde ich immer mögen, selbst wenn er meint mir das Herz rausreißen zu müssen, da ich andere gerne über mich selbst stelle und mich als unwichtig erachte.
Ansonsten gibt es wahrscheinlich ein Bild von mir, wenn das Wort Faulheit auftaucht: ich bin noch immer der faulste Mensch den ich kenne, auch wenn andere erstmals meinten mir das Gegenteil zu beweisen, mussten sie alle kapitulieren und wurden weggebasht von mir und meinen Skills in dem Bereich!
Und kreativ bin ich, ein bisschen, behaupte ich, zumindest versuche ich es in den verschiedenen Bereichen der

#110 – Happy Birthday to you~

20. Mai 2010

Endlich alles umgestellt, endlich alles hingekriegt und mein Blog lebt wieder. Ich bin auch dazu fähig wieder hier etwas zu posten, sodass ich sagen kann:

Mein Blog wird wieder aktuell!

Also los an all die Menschen und lesen gehen, abbonieren, mich weiterverfolgen, weil meine Motivation Dinge zu schreiben ist in den letzten Wochen schon abartig gewachsen, konnte mich nur nie aufbringen bzw. habe in den möglichen Momenten vergessen, meinen geliebten Mufflkuchen zu fragen, wie ich alles auf Wordpress umstelle. Das mit dem Layout muss aber noch eindeutig geändert werden…

Ansonsten ist heute ein wundervoller Tag, der schön angefangen hat, nur das mit dem Duschen muss ich noch irgendwie hinkriegen mich aufzuraffen und nicht immer auf halben Wege beim aufstehen wieder umzukippen und fast leblos liegen zu bleiben.

Nur eine Kleinigkeit störte mich heute morgen, geweckt durch Anruf von Eltern, abgewimmelt innerhalb von Sekunden, bis ich dann feststeellen durfte, dass ich gar nicht mehr so gut schlafen konnte wie vorher bis gar nicht. Wenigstens bekomme ich einen Kühlschrank oder sowas, wenn ich umziehe! Verhandlungen offiziell funktioniert. Ich sollte häufiger irgendwelche Druckmittel benutzten, oder einfach nur freundlich fragen…

Ansonsten aloha du schöne Welt und mal schauen, wie es wird, wenn ich jetzt Kuchen essen gehe mit Marina *-* Bestimmt wunderfein.

Achja und für diejenigen, die es nicht wissen und sich wundern, warum ich Kuchen essen gehe und einen Kühlschrank geschenkt bekomme: ich habe Geburtstag x3

#109 – Auch mal eine Priese Selbstmitleid

22. Februar 2010

Auch ich darf mal rumsülzen, weinen, schreien, um mich schlagen, weinen, weinen, weinen und meine Mitmenschen mit meiner Laune nerven.
Wer keine Lust darauf hat (ich mag es euch nicht böse nehmen), sollte einfach nicht weiterlesen. Wen meine Launen, meine Emotionen, meine Gefühle interessiert, für den könnte es endlich mal interessant werden, da ich ja bekanntlich introvertiert bin und selten über meine schlechten Launen rede.

Ich hasse mich. Wieso? Keine Ahnung. Und gleichzeitig bin ich arrogant. Wie passt das? Gar nicht. Wie komme ich damit klar? Gar nicht. Es zerreisst mich.
Ich bin schlimm, eine Schlampe, kann nichts, werde nichts, mich kann man nicht lieben, wird man nicht lieben, niemand kann das, habe keine Freunde (und wenn nur nicht-reale, die auch Versager sind und keine Freunde haben), andererseits bin ich besser als andere, sollte etwas meinem Niveau entsprechendes machen (wie z.B. Medizin studieren, oder etwas gleichwertigem), bin besser, muss besser sein, muss es zeigen, weil ich es kann.
Jeden Tag, von allen Seiten.
Schüler, Eltern, Geliebte.
Ich kann mehr, ich werde mehr können, werde alles schaffen – ich muss es nur wollen. Ich WERDE es schaffen, was anderes kommt nicht in Frage. Gleichzeitig wollen sie nicht mit mir reden, machen mir Vorwürfe, schreien mich an, sagen mir wie schlecht ich bin, zeigen es mir, jeden Tag.
Was bin ich? Was kann ich? Welche Seite ist nun real?
Von Erwartungen erdrückt, gelähmt, zu nichts mehr fähig. Das Gehirn fühlt sich an wie ein Knoten, verstopft, funktioniert nicht mehr wie einst. Vorwürfe entgegen geknallt, Worte die wehtun, schmerzen. Ich glaube es.
Was bin ich?
Nie gut genug.
Immer nie gut genug.

Es gibt für mich keine Luft mehr zum atmen, keine Zeit mich auszuruhen, weil ich schaffen muss, übertreffen, mehr machen, ohne Mühe, ich muss, muss, muss, muss, muss, muss…

Ich gehe kaputt. Ich gehe kaputt, spüre wie sich alles zusammenzieht und zerbricht. Wieder und wieder. Wieder und wieder. Wieder… und wieder…

Ich will doch nur glücklich sein, zählt das nicht? Ich will doch nur ein kleines Stück Ruhe, um endlich atmen zu können…

Ich muss besser werden. Ich muss endlich lernen ein Mensch zu sein, der es verdient hat zu lernen – oder daran scheitern und dahin gehen.

#108 – Erfahrungen

07. Februar 2010

Es ist schon seltsam wie stark einen Erfahrungen aus der Vergangenheit prägen können, das Denken, das Handeln eines einzelnen Menschen. Selbst wenn man es nicht möchte, rutscht man dann in Verhaltens- und Denkmuster, die man sich so vielleicht nie gewünscht hat.
Er will mir ja glauben, ich glaube es ihm, wenn er mir das sagt, aber er kann es nicht.
Wieso?
Aufgrund seiner Erfahrungen in der Vergangenheit. Ich bin nicht wie seine Ex-Freundinnen, sie sind nicht wie ich, kein Mensch ist gleich, aber vorallem wenn Erfahrungen vermehrt auftauchen, fragt man sich irgendwann nicht mehr, ob es noch einen anderen Weg geht. Hoffnung stirbt, verblasst, verschwimmt, verschwindet.
Doch um wieder Glauben aufbauen zu können benötigt es Zeit, mehr Zeit als es zu zerstören. Wiederaufbau, egal ob es etwas abstraktes wie den Glauben betrifft, oder etwas fassbares wie eine Stadt, dauert immer länger als er Akt des Zerstörens.
Wieso gibt es nun dieses Ungleichgewicht?