(           FINAL CURTAIN volume18 - Oh, I'm not here to play! Final Curtain

xx Monday, 2. January 2012 - Slut – Die Moritat von Mackie Messer

Mood: :D
Blog-Number: 1.003

Frohes neues Jahr!


Und ich hoffe, ihr seid gut angekommen und nicht zu feucht gerutscht! Sarah und ich bestiegen bereits am 30. Dezember die Bimmelbahn, um die fallenden Festlichkeiten in Berlin, im Wilden Osten zu verleben. Nein, nicht um uns vor dem Brandenburger Tor die Füße blau zu stehen – es ging uns mehr um die Leute.

Und es war ein fantastischer Jahreswechsel. Es gab Bulletten und Kartoffelsalat, gute Gespräche, viel zu lachen, herziges Tischfeuerwerk und Bier, angenehm rockige Hintergrundbeschallung und eine große Knuddelei um Mittenacht, grad bevor alle Handys im Raum nach Aufmerksamkeit schrien und sich alle aus der Tür schwangen. Feuerwerk gucken, grüßen und gegrüßt werden, mehr meinen Schatz knutschen als überhaupt in den Himmel zu sehen1.
Was 2012 wohl bringt? Ich bin da wenig melancholisch. 2011 war toll, hatte aber auch seine hässlichen Seiten. Auf einen Jahresrückblick habe ich nicht nur aus Lustlosigkeit verzichtet2. Dieses Jahr werde ich mit Sarah zusammenziehen, muss einen Job finden, meine Bachelor-Arbeit schreiben, will die Uni zugunsten meiner Freunde wieder öfter aufs Wartegleis schieben, werde bald mein erstes Schulpraktikum anfangen und selbst vor Klassen stehen, habe alles beisammen, um endlich meinen Comic wieder aufleben zu lassen. Es gibt viel zu lernen und viel loszuwerden. Langweilig wird es jedenfalls nicht.

Fotos vom Silvesterabend gibt es später noch. Den ganzen Abend ging eine teure gute Kamera von Hand zu Hand, die Ergebnisse müssen sich allerdings noch auf den Weg machen :zwink

  1. Sarah ist eh schöner als irgendwelches brennendes Magnesium :sleep []
  2. … und weil es viel zu Mainstream ist! Diskutierte das mitPasue bei Twitter []
xx 10:48 pm | 1 Kommentar »

xx Saturday, 31. December 2011 -

Mood: Grandiös
Blog-Number: 1.002

Frohe Weihnachten nachträglich
& Guten Rutsch!


Weihnachten war voller Essen, Silvester ist in Berlin. Ich wünsche allen nochmal frohe Festtage. Ich werde Fotos liefern.

xx 04:53 pm | 1 Kommentar »

xx Monday, 19. December 2011 - Bosse – Irgendwo unterm Staub

xx 10:43 pm | 1 Kommentar »

xx Thursday, 8. December 2011 - Madsen – Leben

Mood: Yäy!
Blog-Number:

Eintausend Einträge! Whoo! Ich freu mich schon, wer jetzt aber eine große Party mit billigem Schampus und noch billigeren Nutten erwartet hat, den muss ich enttäuschen. Jubiläen sind ja, an sich, immer ganz toller Anlass lustige Reden und gemeinsame Erinnerungen aus dem Schuhkarton unterm Bett zu kramen. Ich sehe da keinen Grund zu. Auch in gezwungener Historisierung sehe ich keinen tiefen Sinn – ich will nur ein paar Worte loswerden.

Meinen Blog “FinalCurtain” gibt es seit Anfang 2005 (siehe links). Die meisten Indizien dafür habe ich aber im Laufe der Jahre in den Giftschrank geschlossen. Ich war jung, uninteressant und vor allem ahnungslos. Es waren einfachere Zeiten. Ein “Layout” mit Paint zu gestalten war okay. Die Farben waren grauenhaft, weil mein erster Monitor Rottöne verzerrt hat1 und dass der Blogger scheiße ist und immer war, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Heute, 2 Schulwechsel und 2 Abschlüsse, 4 Serverwechsel und fast 7 Jahre später, ist vieles anders – vor allem der Zweck des Ganzen. Das war hier mal ein Tagebuch voller drolliger Geschichtchen aus dem grausten Alltag. Viel Text, keine Bilder, dafür täglich. Ich habe mir dann eingebildet, dass das unterhaltsam ist. Heute ist es das vielleicht hoffentlich ein wenig mehr, es ist längst nicht mehr täglich (teilweise nicht einmal wöchentlich…) und Bilder tragen alles irgendwie voran. Wohin auch immer. In letzter Zeit überlege ich immer öfter, ob ich im Januar noch die Verlängerung bezahle. Der Blog hat eine Menge mitgemacht, schon deswegen möchte ich ihm nicht nur beim Zustauben zusehen. Zeit / Inhalt / Elan? Damit reden sie sich doch alle raus. Irgendwie werde ich mich der Welt auch weiterhin mitteilen. Wenn es FinalCurtain.net nächstes Jahr noch gibt, dann wird jedenfalls aufgeräumt und umgekrämpelt. Wünsche und Kritik sind gewünscht!

Ups, doch historiziert. Blöde Studenten!

  1. Ungelogen. Die Röhre hatte ein knallgrünes Bild. Den hab ich jahrelang benutzt :sick []
xx 10:36 pm | 5 Kommentare »

xx Monday, 5. December 2011 - Johnny Cash – Get Rhythm

Mood: Vorzüglich.
Blog-Number: 999


Willkommen in Concordia, einem einfachen Dorf im Nordwesten einer fiktiven Weltenscheibe. Wo Perspektive Glückssache ist soll mein Comic demnächst (!) spielen.

Mein Comic hat sich auch verändert, weil ich mich verändert habe. Die ganze Nummer mit dem “zeichnerischen Handwerkszeug” (“Bäck to the Roots”) hat mir und meinen Figuren viel gebracht, aber nebenbei hatte ich ja zum Beispiel auch noch Uni. Man versucht die eigene Story möglichst genau zu fokusieren und zu Papier zu bringen, nebenbei hat man Kurse in denen man lernt, wie mittelalterliche Städte eigentlich funktionieren. Öhhm…
Für wie viele Menschen ist da Platz? Welche Architektur ist technisch schon möglich? Ab wann gab es eigentlich gepflasterte Straßen und wer hat die Regenrinne erfunden? Plötzlich fühlt man sich wie Sheldon Cooper auf dem Renaissance-Markt. Die Leser sollen sich in meinem Universum wohl fühlen. Wie sollen sie das tun, wenn ich ihnen verwirrende Dinge zeige? Auf der einen Seite muss Charakter A mühselig Wasser aus dem Brunnen schöpfen, auf der nächsten Seite fönt sich Charakter B die Haare. Ich möchte mir, auch um solche Stilbrüche zu vermeiden, viele Gedanken machen. Viele Gedanken, die sich dann der Leser nicht mehr machen muss, damit er stattdessen eintauchen und hinnehmen kann. Die Straßen der Stadt Concordia sollen zum Herumschlendern mit den Augen einladen. Wenn sich der Leser verarscht vorkommt, dann bitte nur, weil ich es will.

Es beruhigt mich übrigens, dass 15 Minuten mit unordentlichen Bamboo-Strichen reichen, um meine Entwürfe sehr viel “fertiger” aussehen zu lassen. Es ist nicht mehr alles graue Theorie.

xx 09:59 pm | 7 Kommentare »

xx Saturday, 3. December 2011 - Volbeat – Maybellene I Hofteholder

Mood: :)
Blog-Number: 998

Die besten Pfannkuchen
der Welt!

Man nehme:
- 250 g Mehl
- 600 ml Milch
- 2 (!) Päckchen Backpulver
- 1 Päckchen Vanillie-Pudding
- etwas Zucker
- eine Prise Salz
- 3 Eier

Man werfe alles planlos in eine Schüssel, schlage mit einem Schneebesen ca. 80 Kubic-Kilometer Luft unter, wundere sich, warum das Mistzeug so ungemein flüssig ist, schütte mit einer Suppenkelle einen Kleks Teig in eine beschichtete (!) Pfanne mit ganz wenig heißer Magarine. Die fertigen Pfannkuchen sind tierisch fett und luftig und ihr bekommt mit ganz wenig Zutaten eure gesamte Familie satt, einschließlich der fetten Tante die euch immer in die Wange kneift.

Wir kugeln durch Wohnzimmer und warten auf positives Feedbäck!

xx 11:34 pm | 2 Kommentare »

Mood: ^-^ …
Blog-Number: 997

Stefan lernt Zeichnen VII


Das Beste für meinen Comic war es, mir eine strikte Auszeit zu verordnen. Ich habe ja nie aufgehört zu zeichnen (wie euch vielleicht aufgefallen ist…). Der Unterschied besteht darin, dass das Papier nur halb so groß ist, die Stifte nicht immer dieselben, die Motive ganz andere. Die Figuren haben Urlaub und sind nicht mehr in rechteckige Rahmen eingesperrt. Dass ich viel übe und lese gibt meinen alten Charakteren Zeit, sich weiterzuentwickeln und tanzen zu lernen.

Der Teufel sitzt im Detail. Es ist ja kein Ding, mal ein paar Seiten lang Hände zu zeichnen und dabei etwas zu lernen. Das dauert ein paar Minuten, andere Sachen etwas länger, aber dann sitzt es. Man erspart sich 10.000 Seiten, auf denen einem im Nachhinein die Grapscher missfallen. Ich muss lernen solche Details früher zu sehen.
Und wenn wir wieder rauszoomen? Die Sachen, die sich entwickelt haben, gefallen mir super. Das ist gut, denn wenn ich nur am rumheulen bin, was will dann der Leser mit meinem Machwerk? Je länger ich “Pause” mache, desto mehr kleine Eigenarten bleiben an den Figuren und Gegenständen kleben, desto mehr Äste wachsen dem Plot, desto mehr quillt der Papierkorb über. Sogar das letzte ist ein tolles Ergebnis ♥ Ich liebe Geschichten, bei denen man unendlich viele Kleinigkeiten findet, in die man sich verlieben kann. So eine will ich machen. Es wird ein großer Flickenteppich, bei dem 100 Mal schon etwas gestopft, neu gemacht oder ausgewechselt wurde – ohne Konzept – einfach weil es grad gepasst hat.

Schwer wird es dann, glaube ich, später den Richtigen Punkt zum Wiedereinstieg zu finden. Ich könnte die nächsten 100 Jahre Entwürfe zeichnen und hätte Spaß daran.

xx 10:42 pm | 0 Kommentare »

xx Monday, 21. November 2011 - Rise Against – But tonight we dance

Mood: Genial!
Blog-Number: 996

The Legend of Zelda –
Skyward Sword

Ein hochgradig spoilerfreier Erlebnisbericht.

Es gibt Blog-Einträge, da stocher ich beim Schreiben mit meiner großen Denk-Gabel stiefväterlich in meinem Gehirn herum, bis irgendwas herausfällt. Bei anderen Einträgen muss ich mir gewaltsam die Finger fesseln, um kein halbes Epos zu tippen. Dieser Eintrag gehört zweifellos zur zweiten Kategorie an.

Ich erspare mir eine Schiller-eske1 Lobes-Hymne auf die Zelda-Reihe. Die Spiele (egal ob für N64, GameBoy (Color/Advance), Gamecube, Wii…) sind Kunstwerke und gehören seit meiner Grundschulzeit auf jeden Fall zu mir. Ich hatte sie alle. Ich hatte Spaß daran.
Entsprechend groß waren die Erwartungen an den neuen Teil, noch größer das Enttäuschungspotential. Die Trailer zeigten uns, dass Pferd Epona2 gegen eine Riesen-Ente eingetauscht wurde und Prinzessin Zelda offensichtlich keine Prinzessin ist. Es ist also anders. Fragte sich, ob ‘anders’ in dem Zusammenhang gut ist. Wind Waker war anders3. Ich habe immer gern die Prinzessin vor dem bösen Zauberer gerettet. Ist ‘anders’ gut?
Den ganzen Beitrag lesen »

  1. klassisch und viele Seiten lang []
  2. Ein Name der übrigens, wie ich neulich lernte, vom Lateinischen Wort für ‘Pferd’ abgeleitet ist. Sehr einfallsreich, diese Japaner. []
  3. Und ‘anders’ ist an dieser Stelle eine unbeschreibliche Beschönigung des Dramas. Ich könnte auch sagen, dass ‘die Hölle’, ‘chronischer Brechdurchfall’ und ‘Tierquälerei’ ein bisschen ‘anders’ sind. []
xx 07:30 pm | 0 Kommentare »

xx Wednesday, 9. November 2011 - Subway to Sally – Kleid aus Rosen (LIVE)

Mood: Bueno!
Blog-Number: 995

Stefan lernt Zeichnen VI


Ein neuer A5-Zeichenblock – neues Glück. Ich lernte ihn kennen, als ich ihn aus einer Ramschkiste vor dem Ertrinken rette, aber das ist eine andere Geschichte. Bleistifte in 12 Stärken und das Bedürfnis viel zu lernen komplettieren das Inventar.

In Sachen Charakter-Design mache ich Fortschritte. Mehr lustige Kleinigkeiten und Eigenarten, ein kleiner Ausbruch aus dem Zweidimensionalen und etwas weniger Linien lassen die angedachten Figuren zumindest etwas lebendiger werden.
Der nächste Knackpunkt: Architektur. Die Leutchen sollen in einer (auf irgendeine Weise) greifbaren Umgebung agieren. Das Problem ist, dass das geplante Städtchen weder auf ein Jahrundert, noch auf ein Land, noch auf eine Stilrichtung festgelegt ist. Woher also Bauarten und technischen Entwicklungsstand nehmen? Selbst in einer noch so skurrilen Gag-Comic-Welt irritieren solche Ungenauigkeiten die Leser, wie eine Perücke in der Suppe. Recherche soll mir helfen, das Problem zu umschiffen. Ich googelte etwas und mochte z.B. englische, georgianische Fenster. Jugendstil finde ich auch schnieke, spüre aber schon beim Drüberscrollen den Krampf in der Hand. Ich brauche Grundwissen.

Oh, und ich brauche Zeit ♥

xx 12:53 pm | 0 Kommentare »

xx Friday, 28. October 2011 - Greenday – Last Night on Earth

Mood: Gutestens.
Blog-Number: 994

Portrait – “Rondrigo”


Habt ihr schon einmal gesehen, dass ich ein Portrait zeichne? Nee, ich auch lange Zeit nicht. Realismus ist nicht so mein Ding. In der Schule musste ich Leute-zeichnen lernen (Ich Hippie hatte von der 7. bis 10. Klasse Kunst als Hauptfach). Gebracht hat das wenig, außer der armen Frau W. viel graues Haupthaar.

Nichtsdestotrotz: Oben seht ihr Rondrigo, meinen aktuell gespielten Pen&Paper-RPG-Charakter. Er ist ein etwas adeliger, etwas arroganter und (seit neuestem) in die Jahre gekommener Zauberer, den ich durchgäng’ig mit froh’zösischöm Akk’zohnt ssu spreschen ‘abe. Er sieht aus Gründen ziemlich zerzaust aus und ist neuerdings einäugig.
Zum Gesichterzeichnen stellte der alte Herr jedenfalls eine ganz tolle Gelegenheit dar. Ohne lebendes Vorbild kann mir niemand vorwerfen1, dass es nicht ähnlich genug sieht, ein faltiges reiferes Gesicht gibt viel Möglichkeit um Schattierung zu üben und nicht einmal die Augen mussten symmethrisch sein. Tatsächlich glaube ich, dass ich mit etwas mehr Übung noch hätte ein “guter”, realistischer Zeichner werden können. Kommentare und Kritik sind wie immer gern gesehen und beantwortet!

Rondrigo selbst würde so ein Bild von sich übrigens äußerchst ßwielischtisch finden.

  1. Ich mir auch nicht :D []
xx 12:10 pm | 12 Kommentare »

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